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Beratung
Wir unterstützen Sie bei
• der individuellen Umsetzung Ihrer Ziele als Führungskraft,
• der Entwicklung und Implementierung neuer Personalentwicklungsstrategien,
• der Durchführung von Bildungsbedarfs- und Unternehmenskultur-Analysen,
• der Konzipierung und Durchführung von Strategieworkshops, Seminaren und Trainings,
• der Evaluierung und Qualitätssicherung Ihrer Bildungsangebote,
• der Innovation Ihrer Lernkulturen (Einsatz neuer Methoden, Qualifizierung Ihrer Ausbilder),
• der Planung und Gestaltung maßgeschneiderter Tagungen und Workshops.
Unser Beratungsansatz folgt einem dialogischen Ansatz. Wir unterstützen Sie dabei, sich Ihrer eigenen Absichten und Ziele sicherer zu werden, und entwickeln – gemeinsam mit Ihnen – Konzepte und Vorschläge für die Durchführung geeigneter Interventionen. Diese werden von uns behutsam eingeführt und begleitend evaluiert.
Grundlage ist das Konzept der „Stellvertretenden Führung“, die in dem Buch „Das Santiagoprinzip“ folgendermaßen beschrieben worden ist:
„Führungskräfte, die stellvertretend führen, leben sichtbar und glaubwürdig eine Kooperation, in der die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter möglichst viel möglichst umfassend einbringen und entscheiden können. Sie wissen, dass grundsätzlich alle anstehenden Entscheidungen zunächst einmal in einer vorläufigen Form "zur Diskussion" gestellt werden müssen. Dabei ist es in aller Regel hilfreicher, die gesamte Problemlage möglichst transparent und mit Pros und Contras darzustellen sowie verschiedene Szenarios offen "durchzuspielen" als ausgefeilte Entscheidungs-vorschläge zu unterbreiten. Stellvertretende Führung ist in wesentlichen Teilen mehr Moderation als Entscheidung. Führungskräfte sind weniger darauf "aus", Prozesse zum Ziel zu führen, als vielmehr dafür zu sorgen, dass die Dinge sich zielgemäß entwickeln. Sie erzeugen nicht den Kooperationserfolg, sondern ermöglichen diesen. Gleichzeitig schafft stellvertretende Führung auch eine Kultur des Vertrauens und der Selbstwirksamkeit, die - hat man sie erst einmal durch glaubwürdiges Führungshandeln mühsam entwickelt - ein unschätzbares Kapital sowie einen unbezahlbaren Wettbewerbsvorteil darstellt. Während in den verbreiteten Misstrauenskulturen jeder ängstlich darauf bedacht ist, nur soviel in die Kooperation einzubringen, wie von ihm erwartet wird, und auch die Führungskräfte in der Regel peinlich darauf bedacht sind, dass niemand sich unberechtigt einmischt und "ihnen ihren Job erklärt" - so eine häufig gebrauchte Formulierung -, ist dies in Vertrauenskulturen anders. Hier "wissen" die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen "aus eigener Erfahrung", dass es um sie und um ihre Arbeit geht. Und sie wissen auch, dass sie es sind, die die unternehmerischen Zielsetzungen mitberaten und mitbestimmen können, weil sie dies erlebt haben. Aus diesem Grunde sind nur in einer Vertrauenskultur die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wirklich bereit, ihr kreatives Potential zur Verfügung zu stellen und sich an betrieblichen Problemlösungen zu beteiligen. Und es ist immer wieder aufs Neue frappierend, wie reichhaltig und anregend eine entsprechend partizipativ angelegte Entscheidungsfindung im Vergleich zu der Fehleranfälligkeit "einsamer Entscheidungen" ist. Eine solche Vertrauenskultur ist ein wertvoller Schatz, der allerdings sehr schnell wieder zerstört werden kann, indem Unternehmen in die alte Kultur der Top-down-Dominanz zurückfallen.“
(aus: Arnold, R.: Das Santiagoprinzip. Führung und Personalentwicklung im Lernenden Unternehmen. Köln 2000, S.17ff)
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